
Kilian Weise gewinnt die 5.5mr-Weltmeisterschaft 2026
13. Oktober 2026Mit einem spektakulären Sonntag ging die German Open Moth 2026 im Diessner Segel-Club (DSC) zu Ende. Nach einem windlosen, verregneten Samstag sorgte der Ammersee am Schlusstag für sechs packende Wettfahrten – und krönte am Ende Luis Paulik vom Tegernseer Touring Yacht-Club zum Deutschen Meister 2026.
Freitag: Erste Kontakte mit dem Ammersee
Wettfahrleiter Hans Leitl brachte am Freitagnachmittag noch zwei Wettfahrten über die Bahn. Bei Westwind mit vier bis acht Knoten vor der Herrschinger Bucht konnten die Foiling-Segler ihre schnellen Moth-Jollen zunächst an die besonderen Bedingungen des Ammersees gewöhnen.

Samstag: Regen statt Wind
Für den Samstag hatten sämtliche Wettermodelle mindestens elf Knoten angekündigt. Stattdessen Regen den ganzen Tag und der Wind blieb aus. An der guten Stimmung änderte das jedoch wenig: Abends saßen die Teilnehmer bei gegrillten Hähnchen und Pommes gemütlich zusammen und hielten nebenbei noch ihre Jahresversammlung der Klassenvereinigung ab.
Sonntag: Sechs Rennen am Stück
Am Sonntag kam dann der versprochene Wind. Ab 11 Uhr wurden sechs Wettfahrten eine nach der anderen bei zehn bis vierzehn Knoten gesegelt. Die Moth-Boote flogen über den See, und die Schnellsten benötigten für eine Runde jeweils rund fünfzehn Minuten.
Der letzte Regattatag forderte den Sportlern alles ab: Foilen bei wechselnden Böen, ständige Trimmarbeiten und volle Konzentration über sechs Rennen. Am Ende waren alle Beteiligten glücklich über ein gelungenes Regattawochenende am Ammersee.

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Knapper Titelkampf
Die Schlusswertung war denkbar knapp. Platz eins und zwei lagen punktgleich; aufgrund der größeren Zahl gewonnener Einzelrennen sicherte sich Luis Paulik vom Tegernseer Touring Yacht-Club e. V. den Titel des Deutschen Meisters 2026. Den zweiten Platz belegte Maximilian Mäge vom Bayerischen Yacht-Club.
Auch Rang drei wurde erst nach Punktgleichheit entschieden: Mit mehr gewonnenen Einzelrennen setzte sich David Schafft von der Seglervereinigung Seeburger See e. V. auf das Podest.

Text: Werner Rohrmoser
Fotos: Frank Reger





